Lazarus Haus Berlin

Besu­cher- und Schutz­kon­zept ab 01. Novem­ber 2020:

Lie­be Ange­hö­ri­ge,

auf der Suche nach Mög­lich­kei­ten, eine Begeg­nung zwi­schen Bewohner*innen und Ihnen zu ermög­li­chen, die der Iso­la­ti­on der Heimbewohner*innen ent­ge­gen­wirkt und gleich­zei­tig den not­wen­di­gen Gesund­heits­schutz gewähr­leis­tet, möch­ten wir Ihnen fol­gen­de Ände­run­gen in unse­rer Besu­cher­re­ge­lung vor­stel­len:

Besu­che blei­ben wei­ter­hin unter Hygie­ne­auf­la­gen grund­sätz­lich erlaubt. Unse­re Bewoh­ner kön­nen zwei­mal in der Woche von maxi­mal 2 Per­so­nen gleich­zei­tig besucht wer­den.

Die all­ge­mei­nen Besuchs­zei­ten sind:

Mon­tag bis Frei­tag 15:00 bis 17:00 Uhr

Sams­tag und Sonn­tag 10:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr
(Wenn Ihnen ein Besuch zu die­sen Zei­ten nicht mög­lich sein soll­te, wen­den Sie sich bit­te per E‑Mail an die Ein­rich­tungs­lei­tung n.boehme@lobetal.de)

Für einen Besuch ist wei­ter­hin eine Ter­min­bu­chung nötig. Besuchs­ter­mi­ne kön­nen von Mon­tag bis Frei­tag in der Zeit von 13:30 bis 15:00 Uhr tele­fo­nisch mit dem Emp­fang (Tel.:030/ 467 05 0) ver­ein­bart wer­den. Wir bit­ten um Ver­ständ­nis, dass Ter­mi­ne frü­hes­tens für den Fol­ge­tag ver­ge­ben wer­den kön­nen.

Bewoh­ner, die im Ein­zel­zim­mer leben, dür­fen wei­ter­hin Besu­cher in ihrem Zim­mer emp­fan­gen. Die Besu­cher dür­fen sich wäh­rend des Besuchs nur im Zim­mer des Besuch­ten auf­hal­ten. Der Kon­takt zu ande­ren Bewoh­nern ist zu ver­mei­den. Beim Betre­ten und Ver­las­sen des Wohn­be­reichs ist jeweils der direk­te Weg vom/zum Fahr­stuhl zum/vom Zim­mer des Besuch­ten zu wäh­len. Es dür­fen sich auf dem jewei­li­gen Wohn­be­reich 4 Besu­cher gleich­zei­tig auf­hal­ten.

Besu­che von Bewoh­nern, die im Dop­pel­zim­mer leben, kön­nen aus hygie­ni­schen Grün­den wei­ter­hin nur in den zur Ver­fü­gung gestell­ten Begeg­nungs­räu­men bzw. im Gar­ten statt­fin­den. Hier bleibt die Besuchs­dau­er auf eine Stun­de begrenzt, um mög­lichst vie­len Bewoh­nern Besu­che zu ermög­li­chen. Bei Besu­chen in den Bewoh­ner­ein­zel­zim­mern gibt es kei­ne zeit­li­che Begren­zung inner­halb der all­ge­mei­nen Besuchs­zeit.

Besu­che bei schwerst­kran­ken oder ster­ben­den Bewoh­nern sind von die­ser Rege­lung aus­ge­nom­men.
Alle Besu­cher sind ver­pflich­tet, sich am Emp­fang auf der Besu­cher­lis­te unter Anga­be ihres Namens und ihrer Tele­fon­num­mer oder E‑Mail-Adres­se ein­zu­tra­gen.

Für alle Besu­cher gel­ten in der gesam­ten Ein­rich­tung wei­ter­hin die all­ge­mei­nen Hygie­ne-und Abstands­re­geln.

Im Ein­zel­nen bedeu­tet dies:
- einen Abstand von min­des­tens 1,5m zu den hier leben­den- und arbei­ten­den Men­schen ein­zu­hal­ten
- das stän­di­ge Tra­gen des Mund-Nasen-Schut­zes
- außer­dem sind Besu­cher ange­hal­ten, sich die Hän­de bei Betre­ten und Ver­las­sen der Ein­rich­tung und ggf. der Wohn­be­rei­che zu waschen oder zu des­in­fi­zie­ren
Besu­chern mit Fie­ber, Hus­ten, Hals­schmer­zen, Ver­lust von Geruchs-und Geschmacks­sinn, Durch­fall und Erbre­chen (allg. Unwohl­sein) ist der Zutritt unter­sagt.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
Nico Böh­me
Ein­rich­tungs­lei­tung

https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Das am Nord­bahn­hof lie­gen­de Laza­rus Haus Ber­lin bie­tet Ihnen die Mög­lich­keit, an einem tra­di­ti­ons­rei­chen und geschichts­träch­ti­gen Ort zu leben und gleich­zei­tig die Vor­zü­ge einer moder­nen Groß­stadt wie Ber­lin zu genie­ßen. Auf der einen Sei­te trifft man auf das quir­li­ge Leben an der Mau­er­ge­denk­stät­te, wel­che zahl­rei­che Tou­ris­ten täg­lich besu­chen. Die­se keh­ren oft in unser schö­nes Mau­er­ca­fé ein, sodass Sie auch mit einer ein­ge­schränk­ten Mobi­li­tät mit­ten im Leben sind. Auf der ande­ren Sei­te fin­den Sie in unse­rem groß­zü­gi­gen Gar­ten einen ruhi­gen Rück­zugs­ort, an dem Sie nicht mer­ken, in der hek­ti­schen Groß­stadt zu leben.

Das Laza­rus Haus bie­tet 184 Bewoh­nern und Bewoh­ne­rin­nen kom­pe­ten­te und lie­be­vol­le Pfle­ge und Betreu­ung rund um die Uhr. Dazu ste­hen 110 Ein­zel­zim­mer sowie 37 Dop­pel­zim­mer zur Ver­fü­gung.

Wir sind als voll­sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tung das Zuhau­se für Men­schen, die umfas­sen­der medi­zi­­nisch-the­ra­peu­­ti­­scher Pfle­ge und Betreu­ung bedür­fen. An ers­ter Stel­le steht für uns, dass sich die Men­schen, die bei uns woh­nen, wohl­füh­len. Bei uns genie­ßen Sie Zuwen­dung und Gebor­gen­heit in allen Lebens­la­gen und neh­men aktiv an einem brei­ten Betreu­ungs­an­ge­bot teil.

Neben ergo- und musik­the­ra­peu­ti­schen Ange­bo­ten bie­ten wir regel­mä­ßig kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen in unse­rem Haus an. Dazu gehö­ren Kon­zer­te, Ver­nis­sa­gen und Lesun­gen. Als dia­ko­ni­sche Ein­rich­tung ist uns dar­über hin­aus ein seel­sor­ge­ri­sches Ange­bot wich­tig.

Wir haben uns in zwei Wohn­grup­pen für jeweils 16 Bewoh­ner auf die Pfle­ge und Betreu­ung demenz­er­krank­ter Bewoh­ner und Bewoh­ne­rin­nen spe­zia­li­siert. Mit den ent­spre­chen­den Räum­lich­kei­ten und einem auf die Bewoh­nerinnen und Bewoh­ne­r abge­stimm­ten Betreu­ungs­kon­zept (an Tom Kit­wood und Erwin Böhm  ori­en­tie­rend) gehen wir ein­fühl­sam auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se der an Demenz erkrank­ten Men­schen ein.

Eine wei­te­re Spe­zia­li­sie­rung fin­det in der Pfle­ge und Betreu­ung von gehör­lo­sen Men­schen Anwen­dung. Ein Wohn­be­reich ist auf die Pfle­ge und Betreu­ung gehör­lo­ser Senio­ren ein­ge­stellt. Die Bewoh­ner­zim­mer sind z. B. mit einer Licht­blitz­an­la­ge anstel­le einer Klin­gel aus­ge­stat­tet. Auf dem Bereich arbei­ten Pfle­ge- und Betreu­ungs­kräf­te, die in der Gebär­den­spra­che geschult sind. Die ent­spre­chen­de Seel­sor­ge ist über die evan­ge­li­sche Gehör­lo­sen­ge­mein­de (St. Lucas) gewähr­leis­tet. 

Des Wei­te­ren enga­gie­ren wir uns im Netz­werk Pal­lia­ti­ve Ger­ia­trie und kön­nen über die Teil­nah­me am Ber­li­ner Pro­jekt die medi­zi­ni­sche Betreu­ung unse­rer Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner ver­bes­sern.

Ein Kurz­por­trait unse­res Stand­or­tes