Lazarus Haus Berlin

Lie­be Ange­hö­ri­ge,

Sie haben in den letz­ten Tagen vie­le Infor­ma­tio­nen zum Coro­na-Virus und zu ent­spre­chen­den Vor­sichts­maß­nah­men erhal­ten.

Um Ihre Ange­hö­ri­gen vor den Aus­wir­kun­gen des Virus zu schüt­zen, wer­den wir ab sofort ein Besuchs­stopp für alle sta­tio­nä­ren Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Wohn­ein­rich­tun­gen der Teil­ha­be aus­spre­chen.

Dabei fol­gen wir den Emp­feh­lun­gen des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums und der Prüf­be­hör­den wie z.B. Ber­li­ner Heim­auf­sicht.

Bit­te haben Sie Ver­ständ­nis für die­se Maß­nah­me, jedoch gilt sie dem Schutz Ihrer Ange­hö­ri­gen.

Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie nach Abspra­che mit den Ein­rich­tungs­lei­tun­gen in beson­de­ren Situa­tio­nen Ihre Ange­hö­ri­gen besu­chen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Andrea Wag­ner-Ping­gé­ra Theo­lo­gi­sche Geschäfts­füh­re­rin / Mar­tin Wulff Geschäfts­füh­rer

https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Das am Nord­bahn­hof lie­gen­de Laza­rus Haus Ber­lin bie­tet Ihnen die Mög­lich­keit, an einem tra­di­ti­ons­rei­chen und geschichts­träch­ti­gen Ort zu leben und gleich­zei­tig die Vor­zü­ge einer moder­nen Groß­stadt wie Ber­lin zu genie­ßen. Auf der einen Sei­te trifft man auf das quir­li­ge Leben an der Mau­er­ge­denk­stät­te, wel­che zahl­rei­che Tou­ris­ten täg­lich besu­chen. Die­se keh­ren oft in unser schö­nes Mau­er­ca­fé ein, sodass Sie auch mit einer ein­ge­schränk­ten Mobi­li­tät mit­ten im Leben sind. Auf der ande­ren Sei­te fin­den Sie in unse­rem groß­zü­gi­gen Gar­ten einen ruhi­gen Rück­zugs­ort, an dem Sie nicht mer­ken, in der hek­ti­schen Groß­stadt zu leben.

Das Laza­rus Haus bie­tet 184 Bewoh­nern und Bewoh­ne­rin­nen kom­pe­ten­te und lie­be­vol­le Pfle­ge und Betreu­ung rund um die Uhr. Dazu ste­hen 110 Ein­zel­zim­mer sowie 37 Dop­pel­zim­mer zur Ver­fü­gung.

Wir sind als voll­sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tung das Zuhau­se für Men­schen, die umfas­sen­der medi­zi­­nisch-the­ra­peu­­ti­­scher Pfle­ge und Betreu­ung bedür­fen. An ers­ter Stel­le steht für uns, dass sich die Men­schen, die bei uns woh­nen, wohl­füh­len. Bei uns genie­ßen Sie Zuwen­dung und Gebor­gen­heit in allen Lebens­la­gen und neh­men aktiv an einem brei­ten Betreu­ungs­an­ge­bot teil.

Neben ergo- und musik­the­ra­peu­ti­schen Ange­bo­ten bie­ten wir regel­mä­ßig kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen in unse­rem Haus an. Dazu gehö­ren Kon­zer­te, Ver­nis­sa­gen und Lesun­gen. Als dia­ko­ni­sche Ein­rich­tung ist uns dar­über hin­aus ein seel­sor­ge­ri­sches Ange­bot wich­tig.

Wir haben uns in zwei Wohn­grup­pen für jeweils 16 Bewoh­ner auf die Pfle­ge und Betreu­ung demenz­er­krank­ter Bewoh­ner und Bewoh­ne­rin­nen spe­zia­li­siert. Mit den ent­spre­chen­den Räum­lich­kei­ten und einem auf die Bewoh­nerinnen und Bewoh­ne­r abge­stimm­ten Betreu­ungs­kon­zept (an Tom Kit­wood und Erwin Böhm  ori­en­tie­rend) gehen wir ein­fühl­sam auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se der an Demenz erkrank­ten Men­schen ein.

Eine wei­te­re Spe­zia­li­sie­rung fin­det in der Pfle­ge und Betreu­ung von gehör­lo­sen Men­schen Anwen­dung. Ein Wohn­be­reich ist auf die Pfle­ge und Betreu­ung gehör­lo­ser Senio­ren ein­ge­stellt. Die Bewoh­ner­zim­mer sind z. B. mit einer Licht­blitz­an­la­ge anstel­le einer Klin­gel aus­ge­stat­tet. Auf dem Bereich arbei­ten Pfle­ge- und Betreu­ungs­kräf­te, die in der Gebär­den­spra­che geschult sind. Die ent­spre­chen­de Seel­sor­ge ist über die evan­ge­li­sche Gehör­lo­sen­ge­mein­de (St. Lucas) gewähr­leis­tet. 

Des Wei­te­ren enga­gie­ren wir uns im Netz­werk Pal­lia­ti­ve Ger­ia­trie und kön­nen über die Teil­nah­me am Ber­li­ner Pro­jekt die medi­zi­ni­sche Betreu­ung unse­rer Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner ver­bes­sern.

Ein Kurz­por­trait unse­res Stand­or­tes