Netzwerk Palliative Geriatrie (NPG) Berlin

Bereits seit 2013 sind wir Mit­glied im NPG. Ziel des Netz­wer­kes ist es, pal­lia­tiv­me­di­zi­ni­sche und ‑pfle­ge­ri­sche Kom­pe­ten­zen in Alten- und Pfle­ge­hei­me aus­zu­bau­en und für das The­ma in der Öffent­lich­keit und der Fach­welt zu sen­si­bi­li­sie­ren.

In dem Zusam­men­hang defi­nie­ren wir „Pal­lia­ti­ve Care“ nicht nach der WHO, die sich aus­schließ­lich an lebens­be­droh­lich erkrank­te Per­so­nen rich­tet, son­dern wir ver­ste­hen dar­un­ter das Umman­teln und den Bewoh­ner in die Mit­te auf­zu­neh­men.

Die Für­sor­ge beginnt nicht erst in der letz­ten Lebens­pha­se, son­dern mit dem Ein­zug des Bewoh­ners in sein − meist  letz­tes − Zuhau­se, dem Laza­rus Haus. Unser Ziel ist es, dass alle Kol­le­gen und Kol­le­gin­nen ver­in­ner­li­chen, dass die­se Für­sor­ge mit­un­ter ande­re Prio­ri­tä­ten setzt als oft­mals ange­nom­men. So ist z. B. ein Gespräch mit­un­ter wich­ti­ger, als täg­lich die Ganz­kör­per­wa­schung durch­zu­füh­ren.

Hat der Ster­be­pro­zess bei einem Bewoh­ner begon­nen oder ist die­ser abseh­bar, kommt die inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit mit dem Ambu­lan­ten Hos­piz­dienst, unse­ren Ärz­ten und den SAPV-Ärz­ten (spe­zia­li­sier­te ambu­lan­te Pal­lia­tiv­ver­sor­gung) zum Tra­gen.

Im Rah­men des Netz­wer­kes tau­schen wir uns regel­mä­ßig mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ande­rer Ein­rich­tun­gen aus, um unse­re Kom­pe­tenz in der The­ma­tik kon­ti­nu­ier­lich zu erwei­tern und aus­zu­bau­en.

Ergän­zend emp­feh­len wir die­ses Video:

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Netz­werk Pal­lia­ti­ve Ger­ia­trie fin­den sie auf der Web­site 

www.netzwerk-palliative-geriatrie.de